Hessen und die Vertriebenen.
Eine Bilanz von 1945 bis zur Gegenwart
Autor: Rolf Messerschmidt
mit einem Grußwort des Hessischen Ministerpräsidenten und einem Vorwort
des Hessischen Sozialministers
Konzept und
Realisierung des Buchs im Auftrag der Stiftung Vertriebene in Hessen
e.V. mitfinanziert durch die Hessische Landesregierung
Zum Inhalt:
Hessen gilt heute als ein Musterland nachkriegsdeutscher
Eingliederungspolitik. In einem relativ kurzen Zeitraum schaffte es das
noch junge Bundesland, das von der amerikanischen Besatzungsmacht aus drei
verschiedenen Landesteilen
neu zusammengesetzt wurde, angestammte Bevölkerung und neu Zugezogene in
ein neues Gemeinwesen einzubinden. Gut ein Fünftel seiner Bevölkerung
waren Neubürger. Sie in schwieriger Zeit aufzunehmen und unterzubringen
und in der Folge in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft einzugliedern, ist
nicht nur
erfolgreich gelungen, sondern ist darüber hinaus sogar „gewinnbringend"
für das Land gewesen. Neubürger, das sind in der überwiegenden Mehrzahl
jene über eine Million Vertriebenen, die in den Nachkriegsjahrzehnten in
Hessen eine neue Heimat fanden. Die Darstellung versucht, dieser
geglückten Integration nachzuspüren und zu ergründen, wie sie im
Einzelnen verlief, warum sie gelang und welche Ergebnisse sie zeitigte.
208 S. zahlreiche Abbildungen, Karten, Statistiken und Grafiken.
Bonn 2010 (Historische Dienste und Geschichts-Marketing).
Das Buch ist kostenlos erhältlich über das
Hessische Competence Center (HCC), Rheingaustr. 186, 65203 Wiesbaden.
Aus einer Besprechung von Matthias Stickler in der
`Frankfurter Allgemeinen Zeitung´ vom 26. Juli 2011, S. 6, zu diesem Buch:
"Rolf Messerschmidt legt nun erstmals eine zusammenfassende
Darstellung vor - ein im besten Sinne des Wortes
populärwissenschaftliches, mit Bildern, Karten und Grafiken attraktiv
ausgestattetes und gut lesbares Werk."